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Barocker Tierumzug im kaiserlichen Festschlo├č HOF, im Marchfeld
 

Manuela Ehrnsperger & Nicole Weps  berichten:

 

 

Friesenpferde schaffen Freunde“ – schon allein der Titel des Buches von  Karin  Hart ist absolut zutreffend für das erste Treffen mit den schwarzen Perlen zwischen dem Friesenteam Excalibur und dem Friesen Show Team „Moments in Black“.

 

Auf Grund einer persönlichen Einladung von Barbara Simon, (Gründungsmitglied und Organisatorin vom Friesen Show Team „Moments in Black“) machten wir uns auf die weite Reise von München nach Wien, um zusammen mit 14 anderen Friesenbegeisterten beim Barocken Festumzug im Schloßhof am 1. Mai 2011 mitzureiten.

 

Die knapp siebenstündige Fahrt startete in Pfaffenhofen, ging dann Richtung Igelsberg, um Nicole und ihren Friesenwallach Marinus einzusammeln.

 

Nachdem Pferde und Gepäck für Mensch und Tier nach kleineren logistischen Problemen endlich verstaut waren machten sich die „Deutschen Gespanne“ auf den Weg nach Wien. Nach 3 Stunden tränkten wir die Pferde auf einem Parkplatz, sorgten für Heunachschub und so gegen 17:30 Uhr kamen wir in Unterrohrbach auf der GR Ranch an. Barbara war uns behilflich, eine Unterkunft in den 500 Meter entfernten Nachbarstall zu finden und dort konnten wir nach unserer Ankunft die Pferde mit Futter, Wasser und Heu versorgen.

 

Für uns Zweibeiner waren Zimmer in der nahegelegenen Pension „Zum Burgblick“ gebucht und nach einer kurzen Verschnaufpause ließen wir den Abend mit einem gemeinsamen Abendessen mit Barbara ausklingen.

 

Sonntagmorgen – der Tag, auf den wir schon seit langem hin gefiebert hatten.

 

Nach dem Frühstück fuhren wir zu den Pferden, um sie für diese Veranstaltung herauszuputzen.  Alles Wichtige für den Festumzug war schon in den PKWs verstaut und auch die Pferde konnten wir nach einer halben Stunde Grasen rasch verladen. Gegen 10:00 Uhr machten wir uns gemeinsam mit Barbara auf den Weg Richtung Schloßhof.

 

Auf der Wiese fanden sich nach und nach immer mehr Hänger ein und wir konnten schon mal die österreichischen MitreiterInnen begrüßen und uns vorstellen. Es wurde gestriegelt, geschniegelt, geflochten und geputzt, was das Zeug hielt, denn alle wollten pünktlich zur Teambesprechung um 12:30 Uhr fertig sein. Ein heftiger Regen überraschte uns aber, die Regenschirme wurden gezückt und alle Friesen mussten rasch wieder in die Hänger verladen werden.

Aufgrund des starken Regens diente uns eine Heuraufe als Unterschlupf für die Teambesprechung und trotz des schlechten Wetters hatten wir eine gemütliche Zusammenkunft.

 

Barbara begrüßte alle Mitglieder des Friesen Show Teams und ganz besonders uns zwei Weitgereisten. Der genaue Ablauf des Festzuges und die Reihenfolge der Aufstellung wurden bekannt gegeben. So wusste jede von uns ihren festen Platz und konnte sich darauf einstellen.

 

Der Beginn der Veranstaltung wurde wegen des  schlechten und fast aussichtslosen Wetters um eine Stunde verschoben und wir hofften alle, dass der Barocke Tierumzug doch noch würde stattfinden können.

 

Gegen 14:30 Uhr ließ der Regen endlich nach, die Sonne blitzte durch die Wolken und fünfzehn Minuten später fanden sich alle Reiterinnen und Reiter bekleidet mit Barocken Kostümen im Hinterhof zur Aufstellung ein.

 

Pünktlich um 15:00 Uhr startete der Barocke Tierfestzug im Schlosshof. Wir hatten die Gelegenheit mehrere Male durch diese wunderschöne Schlossanlage  zu reiten und dabei bewunderten wir die in Stein gemeißelten Löwen im Ehrenhof, die gigantischen Brunnenanlagen, den außergewöhnlichen Barockgarten. Wir waren von der Größe und Schönheit des Schlosses, in dem die Kaiserin Maria Theresia mit ihrer Familie viele Tage im Jahr gelebt hatte, fasziniert.

 

Die Teilnehmer der einzelnen Gruppen und Gespanne wurden dem Publikum durch eine Moderatorin vorgestellt und sogar wir zwei Gastreiter wurden namentlich erwähnt und mit einem  Applaus der Zuschauer für die lange Reise belohnt.

Eine Begegnung der außergewöhnlichen Art hatten unsere Friesen. Wann sieht man schon weiße Esel, Kamele, Alpakas? Und sogar die weißen Pfauen kreuzten unseren Weg. Darüber waren unsere Schwarznasen dann doch sehr überrascht.

 

Gegen 16:00 endete der Festzug, aber die gesamte Friesengruppe durfte sich noch einmal in den Innenhof begeben, um an verschiedenen Stellen für Fotos zu posieren. Wir waren von der Größe und Schönheit des Schlosses, in dem auch die Kaiserin Maria Theresia einmal gelebt hatte, fasziniert. Für wenige Stunden in die Zeit von damals zurück versetzt, genossen unsere Friesen und wir das Treffen mit den österreichischen Freunden und dem doch noch schönen Wetter.

 

Zusammen mit unseren Friesen verbrachten wir im Anschluss noch ein paar Urlaubstage im Wiener Umland und konnten z.B. bei einem gemeinsamen Ausritt mit Sabrina Rieger und ihrem Hengst Habsburg die schöne Gegend erkunden. Höhepunkt des Ausritts war die Station auf der Burg Kreuzenstein.

 

Am Dienstagabend konnten wir zusammen mit dem Friesen Show Team unseren Aufenthalt mit einem gemeinsamen Abendessen und vielen interessanten Gesprächsthemen abrunden und haben so wieder viele neue Freunde des Friesenpferdes gefunden. Sehr überrascht wurden wir von Barbara, die jeder von uns im Namen des Teams eine große Packung mit Mozartkugeln und eine Tüte mit Leckerlies für unsere Schwarznasen überreichte.

 

Ein wenig wehmütig traten wir nach dem Frühstück am Mittwochmorgen wieder die lange Heimreise an und waren froh dann sehr froh, die Pferde gesund nach Hause gebracht zu haben.

 

Wir möchten uns mit diesem Bericht noch einmal ganz herzlich für die Gastfreundschaft und nette Aufnahme, so wie die Möglichkeit der Teilnahme im Schloßhof beim Friesen Show Team „Moments in Black“ bedanken.

 

Ihr seid ein tolles Team!

 

Außerdem möchten wir auf diesem Wege ein ganz besonderes Dankeschön an „Babsi“ und Sabrina senden, denn ohne diese Freunde wäre dieses Treffen nie zustande gekommen.

 

 

Friesenpferde verbinden  – auch weit über die Landesgrenzen hinaus…


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